Forum Heidelberg

Faszination der Zukunftstechnologien beim Heidelberg-Forum

 
 
  
WESSLING-Forum in Heidelberg

Heidelberg/Mannheim/ Darmstadt. “Der “geniale Gedanke“ reicht nicht. Erfolgreiche Innovationen ergeben sich dann, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf eine bezahlbare Nachfrage treffen.” Prof. Hariolf Grupp, ist einer der führenden deutschen Experten in Sachen Innovation. Er traf beim WESSLING-Forum auf ein begeistertes Publikum. Das Unternehmen WESSLING, der internationale Dienstleister für Labor- und ingenieurtechnische Dienstleistungen mit über 850 Mitarbeitern, hat zum 25-jährigen Bestehen die Veranstaltungsreihe WESSLING-Forum ins Leben gerufen. Die Niederlassungen in Walldorf, Mannheim und Darmstadt haben am Donnerstag in die Print Media Academy eingeladen. Das Unternehmen WESSLING stellt sich täglich den Herausforderungen von Qualität, Sicherheit, Gesundheit und Umwelt - ob bei der Analyse des pH-Werts, in der Lebensmittelkontrolle oder beim großen Bauprojekt. Firmeninhaber Dr. Erwin Weßling hieß die rund achtzig Gäste aus der Wirtschaft willkommen, um gemeinsam jenseits des Alltagsgeschäfts über Themen der Zeit und der Zukunft zu diskutieren. Dem Forum in Heidelberg sind Veranstaltungen zum Thema Ethik in Münster und zu “Ressourcen und Energie” in Berlin vorausgegangen.

 
 
  
v.l. Diana Weßling, Dr. Erwin Weßling, Prof. Schöler, Prof. Brunner, Prof. Grupp

Zu den Schlüsseltechnologien der Zukunft zählen auch Nanotechnologie und Molekularbiologie. Die Zuhörer kamen in den Genuss, in spannende Aspekte dieser für viele fremden Materie eingeweiht zu werden; und das durch herausragende Persönlichkeiten ihres Fachs. Einer der weltweit gefragtesten Stammzellen-
forscher und Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Biomedizin in Münster, Prof. Dr. Hans Schöler, zeigte das Potential von Stammzellen für die Regenerationsmedizin auf. In unserer westlichen Gesellschaft leiden immer mehr Menschen an degenerativen Erkrankungen. Der Robert-Koch-Preisträger betonte, dass seine Erfolge und die anderer Forscher mit Stammzellen nur aufgrund ihrer Erfahrung mit embryonalen Stammzellen gelungen seien - doch die embryonalen Stammzellen sind ethisch nicht unproblematisch. Bereits heute können jedoch alternative Zellen eingesetzt werden, um Krankheiten besser zu verstehen. Ziel sei es, zellbasierte Therapien zu entwickeln, wie beispielsweise für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder für die Parkinson’sche Krankheit. Krankheiten sei die Hoffnung durch diese Forschung, näher liegendes Ziel aber sei aber die Linderung zum Beispiel durch die Regenerierung und damit Verbesserung der Organe.

 
 
  
Prof. Herwig Brunner im Gespräch mit Dr. Erwin Weßling

Einer der Pioniere der Biotechnologie, Prof. Dr. Herwig Brunner, zeigte nicht nur das große Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten auf, sondern zeigte zahlreiche Praxisbeispiele aus der “Werkstatt des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen und Verfahrenstechnik” in Stuttgart. Prof. Brunner ist nicht nur charismatischer Forscher und erfolgreicher Wissenschaftler, sondern stärkte die Wirtschaft durch die Anwendung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Wie entstehen überhaupt Ideen, die zu Innovationen führen? Das Publikum des WESSLING-Forums ging beflügelt von den Ausführungen des Innovationsökonom Prof. Hariolf Grupp in anregende Gespräche. Er betonte die Spitzenposition Deutschlands in der innovativen Kraft vor allem technologischer Güter und wissensintensiver Felder. Dieser Superwert werde aber gefährdet durch negative Aspekte im gesellschaftspolitischen Bereich, dem Mangel an Fachkräften und der Trennung von Grundlagenforschung und technischer Entwicklung.

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