Schadensanalysen: Materialschäden erkennen und Ursachen identifizieren

Materialschäden können sowohl an Gebäuden als auch an Werkstoffen oder Bauteilen vorkommen. Häufig sind diese mit weitreichenden Folgen verbunden, die zusätzliche Kosten nach sich ziehen. Die Ursachen sind jedoch vielfältig und abhängig von vielen Faktoren.

WESSLING nimmt in den Laboren unter anderem Schadensanalysen an Kunststoffteilen und metallischen Bauteilen vor.

WESSLING ist Ihr Partner, wenn Sie eine  systematische Schadensanalyse durchführen lassen wollen. Wir helfen Ihnen bei der Bestandsaufnahme, Identifizierung der Schadensursache durch analytische Methoden und bieten Lösungsansätze für die Schadensabhilfe. Beschädigtes Material verringert den Wert eines Gebäudes oder Produkts und kann sogar dazu führen, dass es unbrauchbar wird. Schäden am Baumaterial, an Werkstoffen und Bauteilen können zudem kostenintensive Produktionsausfälle verursachen. Umso wichtiger ist die Vermeidung von Defekten und die Analyse ihrer Ursachen, um wirtschaftliche Verluste und Folgeschäden zügig zu begrenzen.

WESSLING Expertise für Materialschäden: Analytik, Schadenshypothesen und Nachstellversuche

Wir arbeiten im Team aus Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen und verbinden Beratung und instrumentelle Analytik. Vor Ort oder anhand der Produkte, Werkstoffe oder Bauteile erstellen wir mit Ihnen eine Schadenshypothese. Lochfraß im Metall, Lackschäden oder der Bruch von Kunststoffbauteilen zählen zu möglichen Schadensbildern.

Untersuchung von Werkstoffen 

In unseren Laboratorien führen wir instrumentelle Analytik durch, um den Schaden zu charakterisieren, ebenso dienen Nachstellversuche der Ursachenfindung. Wir untersuchen folgende Werkstoffe:

  • Metalle: Aluminium, Eisen und Stahl
  • anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe: Glas und Keramiken
  • organisch-polymeren Werkstoffe: Kunststoffe und Holz

Die Identifizierung der Schadensursache anhand der Ergebnisse unserer Untersuchungen ist die Voraussetzung, um schnelle Abhilfe zu schaffen.

Ihre Vorteile einer Schadensanalyse

Durch systematische Untersuchungen können gezielte Maßnahmen sowohl zur Schadensabhilfe als auch zur Schadensprävention abgeleitet werden. Schadensanalysen gemäß der Richtlinienreihe VDI 3822 bedeuten für unsere Kunden, dass die Werkstoffauswahl optimiert und damit die Qualitätssicherung verbessert wird.

Ihr Kontakt zum Thema Schadensanalytik

Wir unterstützen Sie gern.

Jens Reiber

Blick ins Labor: Schadensanalysen bei WESSLING

01 Schadensbeschreibung und Bestandsaufnahme

Wenn Sie eine Schadenanalyse beauftragen, beginnen wir mit der Schadensbeschreibung. Für diese sind zunächst Hintergrundinformationen notwendig, die aus Beschreibungen, Dokumenten oder Fotoaufnahmen bereitgestellt werden. Es folgt die Bestandsaufnahme der beschädigten Produkte, Werkstoffe oder Bauteile, die uns zur Verfügung gestellt worden sind. Eine Vor-Ort Begehung kann bei einer ganzheitlichen Betrachtung erfolgen. Auf Basis der Schadensbeschreibung und Bestandsaufnahme wird der Schaden umfassend dokumentiert und eine Schadenshypothese abgeleitet.

Materialverschleiß

02 Schadenshypothese und Prüfplanerstellung

Die detaillierte Schadensbeschreibung erlaubt die Ableitung von Schadenshypothesen. Hierzu wird aus der Schadensbeschreibung und den vorhandenen Daten eine wahrscheinliche, hypothetische Schadensursache aufgestellt, die durch die anschließenden Untersuchungen belegt werden soll. Dazu erstellen wir einen Prüfplan zur Untersuchung der beschädigten Werkstoffe.

Materialschaden an einem Rohr

03 Analytik

Anhand des Probenmaterials und des Werkstoffs sowie der Schadenshypothese wird die geeignete Analytik gewählt. Dazu stehen vielfältige Untersuchungsmethoden und Prüfverfahren in unseren Laboratorien zur Verfügung. Wir setzen unter anderem folgende instrumentelle Analysemethoden ein: Rasterelektronenmikroskopie (REM/EDX), Lichtmikroskopie, FTIR- Spektroskopie und Raman-Spektroskopie.

Analyse einer Probe unter dem Mikroskop

04 Schadensursache ableiten

Zur Ermittlung der Schadensursache werden die Ergebnisse von Schadensbeschreibung, Bestandsaufnahme und instrumenteller Analysen miteinander verknüpft. Das Ergebnis der Schadensanalyse soll ausreichend gesicherte Hinweise auf eine mögliche Schadensursache liefern. Auf diesem Weg wird die Schadenshypothese bestätigt und die Schadensursache eindeutig identifiziert. Diese dokumentieren wir, aufgeschlüsselt nach primären und sekundären Schadenseinflüssen, und geben Empfehlungen zur Schadensabhilfe.

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