WESSLING untersucht Mikroplastik in Meersalz

Aktuelle Untersuchungen der Universität Oldenburg zeigen, dass auch in dem Meersalz „Fleur de Sel“ Mikroplastik enthalten ist. Bis zu 1800 Mikrogramm pro Kilogramm haben Forscher in dem Salz nachgewiesen. Die kleinen Partikel sind zwischen einem Mikrometer und fünf Millimetern groß und können nur mit Hilfe von sensitiven Methoden erfasst werden. Das unabhängige Prüflabor WESSLING verfügt über das nötige Know-how und die Ausstattung, um diese Untersuchungen durchzuführen. Mikroplastik-Experten analysieren u.a. mit modernsten spektroskopischen Analysetechniken das Meersalz auf Mikroplastik und stehen Salzwerken, Distributoren und dem Handel mit einem breiten Erfahrungsschatz zum Thema auch beratend zur Seite.

Anders als gewöhnliches Meersalz, das vom Boden eines Salzbeckens gewonnen wird, bildet sich das „Fleur de Sel“ als dünne Salzschicht an der Wasseroberfläche. Die Forscher aus Oldenburg wiesen in ihrer Untersuchung vor allem Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) nach, die zu den Hauptbestandteilen von Verpackungsmüll zählen.

Mit dem Thema Mikroplastik in der Umwelt beschäftigt sich WESSLING aktuell in gleich mehreren Projekten: Im Forschungsprojekt „MikroPlastiCarrier“ werden Abwässer auf Mikroplastik untersucht, sowie die Sorption von Schadstoffen auf der Partikeloberfläche. In dem Forschungsprojekt Reifenabrieb in der Umwelt (RAU) ermittelt WESSLING gemeinsam mit weiteren Partnern den Eintrag der durch Reifenabrieb entstandenen Mikropartikel in die Umwelt. Zudem überprüfen die Experten für das neue Plastikfrei-Siegel FLUSTIX Verbraucherprodukte auf Kunststoffe und liefern so die Entscheidungsgrundlage für die Verleihung des Siegels.

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Jens Reiber