Unternehmenskultur von WESSLING lässt Ideen sprühen

Die Gewinner des großen Innovationspreises der WESSLING Group stehen fest: Bereits zum zwölften Mal hat das Beratungs- und Analytikunternehmen zukunftsweisende Ideen der Mitarbeiterschaft ausgezeichnet. Dieses Mal überzeugten vier Ideen aus Deutschland und Frankreich die Jury des WESSLING Innovation Awards, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Das internationale Familienunternehmen hatte die Sieger zur feierlichen Preisverleihung nach Budapest in das ungarische WESSLING Knowledge Centre eingeladen, einem der 26 Standorte in Europa und China. Hier kürten die Sprecherin der Gesellschafter, Diana Weßling, und der Geschäftsführer von WESSLING Ungarn, Dr. László Zanathy, in diesem Jahr gleich drei Ideen aus Deutschland, eine weitere aus Frankreich.

Impressionen von der Preisverleihung und den ausgezeichneten Innovationen

Video über die feierliche Preisverleihung des WESSLING Innovation Award 2019 im WESSLING Knowledge Centre Budapest

Mikroplastik: Methoden zur Detektion und Analytik von Reifenabrieb

Mit dem begehrten Preis wurden die Chemikerin Siema Lange und der Chemielaborant Jonas Holtgreve für ihre herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Messung von Mikroplastik durch Reifenabrieb im Forschungsprojekt „Reifenabrieb in der Umwelt“ (RAU) ausgezeichnet. WESSLING gehört mit Laboranalytik und Expertise rund um Mikroplastik europaweit zu den führenden Unternehmen. 

Additive Manufacturing: Emissionen und sicherer Umgang mit 3D-Druckern

Der Chemiker André Schmitz hat neue Methoden zur Labormessung von Emissionen durch 3D-Drucker geleistet und wurde für diese Entwicklung ebenfalls zum Gewinner des WESSLING Innovation Awards. WESSLING zählt damit zu einem der wenigen Labore, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Kunden erhalten auf Basis dieser Erkenntnisse umfassende Beratung und können so 3D-Drucker für Wirtschaft und Verbraucher weiter optimieren. 

3D-Druck und 3D-Konstruktion verbinden

Gemeinsam mit seinen Kollegen Rolf Bögeholz, Steffen Sommer und Holger Weingärtner aus dem Bereich Ingenieur- und Consultingleistungen ist André Schmitz an einer weiteren kundenorientierten Innovation beteiligt. Durch den Einsatz der Technik der 3D-Konstruktion für den 3D-Druck von Geländemodellen können potenzielle Herausforderungen des Baugrunds und dadurch entstehende Kosten für den Kunden im Vorfeld besser visualisiert werden. Anna Weßling, geschäftsführende Gesellschafterin der WESSLING Group, ist begeistert: „Für mich ist es eine große Freude, dass diese Innovation bereichsübergreifend von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erarbeitet wurde. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass bei uns der Kunde im Fokus steht, denn er kann mit unserer Innovation wiederum seine Kunden überzeugen.”

Schnell, effizient und kostengünstig: neues Filtersystem für die Eluatherstellung

Eine weitere Idee wurde während der Zeremonie in Budapest gefeiert: Die Innovation der Kolleginnen von WESSLING Frankreich am Standort Lyon kommt den Laboranten am Arbeitsplatz ebenso zugute wie den Kunden: Francis Bourdon, Fabienne Loisel, Sabrina Slimani und Audrey Goutagnieux entwarfen ein neues Vakuum-Filtersystem zur Vorbereitung von Bodenproben, ließen neue Trichter durch einen Glashersteller anfertigen und bauten das System selbst. Die Innovation beschleunigt die Dauer der Probenvorbereitung erheblich und erleichtert die Arbeit im Labor. Täglich können fünfzig zusätzliche Proben gefiltert und den Kunden damit schnellere Ergebnisse geliefert werden. 

Ihren Ideenreichtum konnten die Gewinner auch beim Sightseeing der Donau-Stadt feiern; für sie wurde in der prächtigen St.-Stephans-Basilika ein privates Orgelkonzert ebenso wie das Naschen im Schokoladenmuseum arrangiert.

Fotogalerie: Preisverleihung des WESSLING Innovation Award 2019 in Budapest

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Pia Hustert