Vortrag auf PTS-Fachtagung: Mikroplastik in Papier und Karton mit Lebensmittelkontakt

WESSLING Mikroplastik-Experte Dr. Jens Reiber referiert am 21. Februar 2019 auf der Fachtagung der Papiertechnischen Stiftung (PTS) zu Papier und Karton im Lebensmittelkontakt in Dresden. Im Fokus stehen die Relevanz von Mikroplastik und Polymeren für Papier und Karton sowie analytische Bestimmungsmethoden.

Tomaten in Papiertüte

Mikroplastik in Papier und Karton

Materialien aus Papier und Karton im Lebensmittelkontakt können unter anderem als Verpackungen, Kaffeefilter, Bäckertüten oder Servietten zum Einsatz kommen. Oft sind die Verpackungen eine Kombination verschiedener Materialien, zum Beispiel durch Verbundwerkstoffe wie Klebstoff oder Beschichtung von Papieren. Diese können unter Umständen nicht vollständig gereinigt und sortenrein getrennt werden, so dass auch recyceltes Material Kunststoffe enthalten kann, das für verschiedene Papiere wieder eingesetzt wird.

 

Termin: 

Donnerstag, 21.02.2019
10.15 Uhr
Pullman Hotel Dresden Newa
Prager Straße 2c
01069 Dresden
 

Vortrag der FLUSTIX Initiative

Auf der Veranstaltung wird auch Malte Biss von der Flustix Initiative einen Vortrag zum Thema “Plastikfrei – was ist das?” halten. WESSLING unterstützt als Kooperationspartner die Initiative durch Expertise in der Materialanalytik von Kunststoffen und Mikroplastik. Erfahren sie hier mehr.

 

Zum Hintergrund: Mikroplastik in der Umwelt

Kunststoffe begleiten uns aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften im Alltag – in der Zahnbürste morgens im Bad, auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn oder mit dem Auto und beim Einkauf im Supermarkt. Zum Beispiel als achtlos weggeworfener Müll (Littering) können die Kunststoffe zurück in die Umwelt gelangen und sie verunreinigen. Plastik wird dadurch zu einem immer größer werdenden Problem für Mensch und Natur. Denn in der Umwelt, im Meer und in den Flüssen zersetzen sich die Kunststoffe zu Mikroplastik, also zu Partikeln bzw. Kunststoffteilchen einer Größe von einem Mikrometer bis fünf Millimeter. Die Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt sind heute noch weitestgehend unerforscht.

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Jens Reiber