Mikroplastik-Vortrag in der Ringvorlesung “WasserWissen”

Schadstoffe und Mikroplastik belasten das Wasser, unsere lebenswichtige Nahrungsquelle und ein bedeutender Klimastabilisator. Über Ursachen, Schutzmaßnahmen und die Wasseraufbereitung sowie Forschungsprojekte, dazu spricht Dr. Jens Reiber, Mikroplastik-Experte der internationalen WESSLING Gruppe, am 8. Mai in der Fachhochschule Münster.

Probenahme Oberflächenwasser
Wasserprobenahme durch WESSLING Experte

Dr. Jens Reiber ist Gastreferent am Mittwoch, 8. Mai, um 18.15 Uhr in der Ringvorlesung “WasserWissen” des Netzwerks Wasser. Er spricht über die neuesten Erkenntnisse über Gewässerbelastungen und Gewässerschutz im Zusammenhang mit Mikroplastik und Schadstoffen. Veranstaltungsort ist der Hörsaal des Instituts für Neuro- und Verhaltensbiologie in der Badestraße 9, Münster. Schadstoffe wie Schwermetalle, Arznei- oder Pflanzenschutzmittel im Wasser ebenso wie Mikroplastik belasten Mensch und Natur. Dr. Jens Reiber gibt in seinem spannenden Vortrag außerdem einen Überblick über die neuesten Erkenntnisse aus den Forschungsprojekten “Reifenabrieb in der Umwelt“ (RAU) und “MikroPlastiCarrier”. Umweltschutz ist eine Querschnittsaufgabe verschiedener Disziplinen, daher bringen verschiedene Kooperationspartner ihr geballtes Know-how in die Forschungsprojekte ein. Im Forschungsprojekt MikroPlastiCarrier wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die Auswirkung von Mikroplastik auf Mensch und Umwelt untersucht.

Was ist eigentlich Reifenabrieb und was passiert mit dem Reifenabrieb in unserer Umwelt? Gibt es die Folgen für die Feinstaubbelastung in den Städten? Gemeinsam mit weiteren Partnern ermittelt WESSLING in der Unternehmenszentrale in Altenberge, wie Mikropartikel von Reifen in die Umwelt gelangen. Das Projekt ist Teil der Forschungsmaßnahme „Plastik in der Umwelt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.  

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Jens Reiber