Berufsfelderkundung 2018

Schüler knacken im Labor harte Nüsse

Raus aus den Klassenzimmern und rein ins Labor: Ausgestattet mit Laborkittel, Schutzbrille und der nötigen Portion Neugierde hatten zwölf Schülerinnen und Schüler in dieser Woche die Gelegenheit, in die Labore des Analytik- und Beratungsunternehmens WESSLING reinzuschnuppern. Die Aktion fand im Zuge ihrer jährlichen Berufsfelderkundungen statt, durch die sie für einen Tag die Gelegenheit bekommen verschiedene Bereiche kennenzulernen. WESSLING gewährte bereits zum wiederholten Mal einen Einblick in den abwechslungsreichen Alltag von Chemielaboranten.

WESSLING Berufsfelderkundung 2018
 
 
  
Simone Sommer (links), Ausbilderin bei WESSLING, gab den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den Berufsalltag eines Chemielaboranten. Bildnachweis: WESSLING

„Wir nehmen als Ausbildungsunternehmen jedes Jahr gerne an dieser Aktion teil“, sagt Simone Sommer, Ausbilderin bei WESSLING. „Für die Schülerinnen und Schüler ist es enorm wichtig, frühzeitig verschiedene Berufe kennenzulernen, um die richtige Entscheidung zu treffen und mit realistischen Vorstellungen ins Berufsleben zu starten.“ Davon profitieren letztlich auch die Unternehmen.

In den Laboren hatten die Schülerinnen und Schüler harte Nüsse zu knacken – im wahrsten Sinne des Wortes: Mit einer speziellen Apparatur und dem Einsatz eines Lösemittels lösten sie das Fett aus klein gestoßenen Nüssen und bestimmten sogar selbst den Fettgehalt, die Füllmenge und den Wassergehalt. Wie wichtig bei der Arbeit als Chemielaborant im Lebensmittelbereich schmecken und riechen ist, zeigte Simone Sommer mit Sensoriktests. Bei den Schülern kamen die Experimente gut an: „Natürlich machen wir in der Schule auch Experimente, aber hier haben wir die Chance, längere und komplizierte Untersuchungen über einen ganzen Vormittag durchzuführen“, ist Sevval Yoldas begeistert. 

Eva Stotter, die bei WESSLING eine Ausbildung zur milchwirtschaftlichen Laborantin absolviert, ermutigte abschließend die Schüler, Praktika für sich zu nutzen. „Mir selbst hat das bei meiner Entscheidungsfindung sehr geholfen. Für mich stand dadurch schnell fest, dass ich milchwirtschaftliche Laborantin werden möchte “, sagt Stotter.

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