Laboranalytik auf Lebensmittelkontaminanten

Fipronil in Eiern

Am 21.07.2017 erschien die erste Warnmeldung im Europäischen Schnellwarnsystem RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed) über Fipronil in Eiern unterschiedlicher Herkunft. Die Eier wurden in den Niederlanden, in Frankreich, Italien, Deutschland und Polen vertrieben. Aufgrund der Warnmeldung wurde die Ware vom Markt genommen. Weitere Meldungen im RASFF über den Nachweis von Fipronil in Eiern folgten am 27.07.2017.

Pflanzenschutzmittel und Insektizid Fipronil

Fipronil wird als Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Auch als Insektizid im Heimtierbereich findet es Verwendung. Viele Besitzer von Hunden und Katzen kennen es als Spot-on für ihre Haustiere, denn es hilft als Kontaktgift unter anderem gegen Milben, Flöhe, Läuse und Zecken.

Bezüglich des aktuellen Nachweises von Fipronil in Eiern besteht zurzeit die Vermutung, dass es aus Reinigungsmitteln für die Geflügelzuchtbetriebe wie Hühnerställen stammt. Fipronil könnte in Folge über das Hühnerfutter und das Fleisch der Tiere in die Eier gelangt sein.

Die Anwendung von Fipronil bei Lebensmittel liefernden Tieren ist jedoch verboten.

Laboranalytik zum Nachweis von Fipronil in Eiern

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WESSLING verfügt über jahrelange Erfahrung in der Analyse von Fipronil. Durch Optimierung der bereits etablierten Screeningmethode wird für Eier zuverlässig eine Bestimmungsgrenze von 0,005 mg/kg erreicht.

Zum Thema Fipronil finden Sie hier eine Stellungnahme Nr. 016/2017 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 30. Juli 2017.

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